Altenberger Kultursommer, 31.05.14

“Eine perfekte Balance zwischen Orchester, Solisten und Chor und eine ebenso perfekte Wahl der Tempi, ganz dem Don angepasst, lies gerade diesen letzten Satz zu einem erhabenen Erlebnis werden. Stephanie Elliott, Sopran, Charlotte Quadt, Alt, Krystian Adam Tenor und Johan Rydt, Bass das begeisternde Quartett der Solisten. Sie hatten die Kraft sich durchzusetzen und die Strahlkraft in der Stimme, die das Werk fordert.

…”Noch im Nachklang setzten das „Orchester l’arte del modo“ mit dem „Allegro ma non troppo – un poco maestoso“, dem ersten Satz aus Beethovens Sinfonie ein, weich, ganz dem Chorklang folgend, ihn imitierend. So jedenfalls die fallenden Quinten der Einleitung, die sich dann mit Hilfe der Pauken zu dem markanten ersten Thema entwickeln. Werner Erhardt und sein Orchester sind Spezialisten für historische Aufführungspraxis und diese Tatsache erklärt den weichen Klang, der sich ganz anders darstellt als der Klang eines modernen großen Sinfonieorchesters…So war es ein besonders Klangerlebnis, wenn sich im Scherzo nach den Paukenschlägen allmählich das zarte Thema aus dem Hall schälte…

Ein großer Festivalchor übernahm souverän, auch in der oft problematischen Höhe, den chorischen Part der Sinfonie. Eine perfekte Balance zwischen Orchester, Solisten und Chor und eine ebenso perfekte Wahl der Tempi, ganz dem Don angepasst, lies gerade diesen letzten Satz zu einem erhabenen Erlebnis werden. Stephanie Elliott, Sopran, Charlotte Quadt, Alt, Krystian Adam Tenor und Johan Rydt, Bass das begeisternde Quartett der Solisten. Sie hatten die Kraft sich durchzusetzen und die Strahlkraft in der Stimme, die das Werk fordert.