„Träumen wir uns in den Süden“, lud Generalmusikdirektor Peter Kuhn sein Orchester und die Zuhörer ein:

„Caro nome“ – die Solistin des AbendsStephanie Elliott, triumphierte nicht nur stimmlich, als sie mit dieser Arie aus Verdis „Rigoletto“ ihre Freude verkündete, dem Herzensbrecher der Oper den Namen entlockt zu haben.

Nach dem „Spanischen Marsch“ von Josef Rixner folgten die „Rosen aus dem Süden“, ein Bild, das dem zweiten Auftritt von Stephanie Elliott durchaus angemessen war. Was in den deutschsprachigen Ländern der Frühlingsstimmenwalzer, das ist in spanischen Raum „Il bacio“, der Kusswalzer. Verführerisch vorgetragen von der Sopranistin, deren Stimmen auch glitzernd hohe Töne mühelos und klangvoll bewältigen. Eine echte Bereicherung des Konzertabends. Von ihrer verführerischen Seite zeigte sich Stephanie Elliott in einer weiteren Arie, passend zum Kusswalzer: „Meine Lippen, die küssen so heiß“ aus der Lehar-Operette „Giuditta“.